TSV Phönix Steinsfurt – SC Wilhelmsfeld 40:27 (14:16)
Gymnasiumhalle Sinsheim | 22.11.2025 – 20:30 Uhr
Gegen den Tabellenführer aus Steinsfurt zeigte der SC Wilhelmsfeld eine Partie mit zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten. Am Ende stand eine deutliche 27:40-Niederlage, die dem starken Beginn leider nicht gerecht wurde.
Bärenstarke Anfangsphase – schnelle Führung und starke Defensive
Unsere Jungs legten los wie die Feuerwehr:
Schon nach acht Minuten führte der SC mit 4:2, später sogar mit 12:8 (27. Minute) – und das völlig verdient.
Die Abwehr arbeitete aufmerksam, Steinsfurt musste viele schlechte Würfe nehmen, und Felix Schubert erwischte einen richtig guten Tag mit mehreren starken Paraden.
Durch schnelles Umschalten, mutige Abschlüsse und kluges Rotieren im Angriff gelang es uns, Tempo ins Spiel zu bringen und den Favoriten sichtbar zu überraschen.
Zur Pause stand eine 16:14-Führung für den SC Wilhelmsfeld auf der Uhr – ein klares Zeichen dafür, wie stark unsere Jungs auftreten können.
Zweite Halbzeit: Gegner stellt um – wir verlieren den Faden
Steinsfurt kam nach der Pause mit einer deutlich aggressiveren und kompakteren Abwehr zurück aufs Feld. Besonders im Rückraum wurden die Räume enger, und genau dort taten wir uns zunehmend schwer.
Hinzu kamen in der zweiten Halbzeit einige technische Fehler, die Steinsfurt dankbar annahm. Immer wieder verlor der SC den Ball in ungünstigen Momenten – und Steinsfurt bestrafte das konsequent über Gegenstöße und schnelle zweite Wellen.
Innerhalb weniger Minuten drehte der Tabellenführer das Spiel vollständig. Während wir im Angriff nicht mehr die Lösungen fanden, erhöhte Steinsfurt kontinuierlich den Vorsprung.
Kämpferisch bis zum Schluss – aber das Ergebnis fällt zu hoch aus
Auch wenn wir nie aufgaben, konnten wir den Lauf des Gegners nicht mehr stoppen. Die vielen Ballverluste, die Unterzahlsituationen und die zunehmende Nervosität führten letztlich zu einem Ergebnis, das deutlicher ausfällt, als das Spiel lange war.
Steinsfurt nutzte die Fehler eiskalt aus und konnte am Ende auf 40:27 stellen.
Positiv bleibt: erste Hälfte zeigt, was möglich ist
Die ersten 30 Minuten haben klar gezeigt, dass der SC Wilhelmsfeld mit jedem Team der Liga mithalten kann, wenn wir unser Spiel auf die Platte bringen.
Darauf lässt sich aufbauen – die zweite Hälfte muss analysiert werden, aber die Qualität und der Wille sind ohne Zweifel vorhanden.
Kurzfakten:
TSV Phönix Steinsfurt – SC Wilhelmsfeld: 40:27 (14:16)
Torschützen SC Wilhelmsfeld:
Silas Boguslawski (8/4), Jens Helfrich (4), Leon Rößiger (5), Robert Fey (2/1), Fabian Stangl (3), Jonas Jörder (3), Jonas Heckmann (1), Lasse von Amende (1)
Eingesetzte Spieler:
Jonas Jörder, Leon Rößiger, Jens Helfrich, Björn Keller, Lasse von Amende, Silas Boguslawski, Felix Schubert, Jörg Heckmann, Steffen Fröhlich, Samuel Schmid, Jonas Heckmann, Robert Fey, Fabian Stangl
🗣️ Stimme zum Spiel – Steffen Fröhlich:
„In der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir es mit den Spitzenplätzen der Tabelle aufnehmen können.“








